Award
Über William Voltz
Die Sieger 2005


1. Preis (300 Euro)
12 Minuten, von Julia Blaschke

2. Preis (200 Euro)
Botch, von Frank Hoese

3. Preis (je 100 Euro)
Über den Tod hinaus, von Gerhard Franz
Die perfekte Maschine?, von Damian Wolfe

 

Julia Blaschke wurde vor 32 Jahren in München geboren. Nach ihrem Jurastudium arbeitete sie als Rechtsanwältin, Lektorin und TV Producerin.
Sie lebt in München und Wales und schreibt derzeit an ihrem ersten Roman.
Den Entschluss, sich dem Schreiben zuzuwenden, fasste Julia Blaschke vor einem Jahr.
Der Erfolg im William Voltz Award gibt ihr die Hoffnung, dass die Entscheidung nicht vollkommen „irrsinnig“ war.

Frank Hoese ist Jahrgang 1967 und lebt in Dortmund. Schon in früher Kindheit faszinierten ihn Raumfahrt- und Gruselgeschichten. Seit 2002 schreibt er selbst in den Genres Science-Fiction und Phantastik, oft zusammen mit seiner Frau Desirée. Seit 2003 werden seine Stories im Computermagazin c’t und in verschiedenen Anthologien, zuletzt in der von Helmuth W. Mommers, herausgegeben.
Viele seiner Stories gehen der Frage nach, wie die technologischen Entwicklungen sich auf gesellschaftliche Verhältnisse auswirken und wie sie die Lebensbedingungen Einzelner beeinflussen.
„Botch“ wurde eigens für die Ausschreibung des William Voltz-Awards geschrieben.

Gerhard Franz wurde am 15.06.1953 in Göppingen geboren.
Zu seinem Preis schrieb er:
Der dritte Preis beim William Voltz Award hat mich ganz besonders gefreut, da ich noch das Glück besaß, Herrn Voltz und seine Familie anlässlich der Vorführung meiner Multivisionsshow „OMEGA“ im Jahr 1982 in seinem Haus in Heusenstamm persönlich kennen zu lernen (Bericht darüber im PR Heft der 4.Auflage in der LKS). 
Willi Voltz hat bei diesem Besuch einen bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen, der bis heute seine Wirkung in mir nicht verloren hat.
Anlässlich des 1. PR-Weltcons in Mannheim, an dem ich für den Pabel Verlag die Ton-Dia-Show mit den PR-Titelbildern von Johnny Bruck vorführte und bei dem eine Reihe von Fotos von Willi Voltz (siehe auch Bild in Perrypedia) für das PR-Magazin 12.80 entstanden, die auch im Willi Voltz Gedächtnisband abgedruckt wurden.
Für den Perry Rhodan Weltcon 1986 erstellte ich die Multivisionsshow „25 Jahre Perry Rhodan“, die von den meisten Fans als die Hauptattraktion des Cons bezeichnet wurde. Im silbernen Werkstattband befindet sich auch ein Bild von mir.
Bei dem Con in Karlsruhe führte ich die Multivisionsshow „Black Hole“ vor.
Nach dieser Zeit habe ich mich aus dem Bereich Science-Fiction und der Fotografie zurückgezogen, um in die neu entstandene Welt der Homecomputer einzutauchen.
Vor einigen Jahren habe ich mit dem Schreiben begonnen. Anfangs mit viel Idealismus und der irrigen Meinung „das geht schon irgendwie“. Natürlich ging es nicht so einfach, wie mir Klaus Frick auch bei der Beurteilung  einer Leseprobe schmerzlich bestätigte. Doch ich habe nicht aufgegeben und versucht, mit ständigem Schreiben und dem Analysieren von anderen Romanen meinen Schreibstil zu verbessern. Vor drei Jahren hätte ich beinahe einen Jugend-Fantasy - Roman verkauft; aber in der letzten Entscheidung war dem Verlag das Buch etwas zu grausam. 
Beim Wolfgang Hohlbein Preis 2005 bin ich mit einem Fantasyroman in die Endauswahl gekommen.
Die Story „Über den Tod hinaus“ für den William Voltz Award war meine erste Kurzgeschichte, die ich geschrieben habe.  Ich habe mir fest vorgenommen, so lange zu schreiben, wie mein Körper und Geist die dafür notwendige Kraft aufbringen – und ich bin voll der Hoffnung, eines Tages von dem Schreiben leben zu können.
Auch mit dem Fotografieren habe ich vor einigen Jahren wieder begonnen. Für das neue Jahr ist eine Ausstellung im Planetarium Stuttgart mit kosmischen Motiven geplant.
2006 möchte ich meinen ersten Science-Fiction Roman schreiben.   

Damian Wolfe ist 35 Jahre alt und arbeitet als Journalist und Fotograf. Seit 2 Jahren schreibt er Stories in den Bereichen Horror, Fantasy und Science-Fiction.
Der junge Autor versucht, die verschiedenen Grautöne des imaginären Lebens einzufangen.
Einige seiner Kurzgeschichten wurden bereits in Anthologien veröffentlicht.