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Über William Voltz
Biografie - Teil 32

Nach den erholsamen Wochen an der Nordsee ging Willi mit Elan an die Arbeit. Es war einer der wenigen Urlaube, in denen er nicht aktiv für PERRY oder ATLAN gearbeitet hatte. Die Schreibmaschine war zu Hause geblieben. Unsere Freundin Hilde, die in Heusenstamm als Briefträgerin tätig war, hatte sich angeboten, unsere Post zu sammeln. Willi brachte die angesammelten Briefe der vergangenen dreieinhalb Wochen nach Hause und sortierte nach „wichtig“ und „hat Zeit“. Während Willi die Post bearbeitete und ich mich bemühte zum Hausfrauenalltag überzugehen, durften unsere Kinder noch für ein paar Tage die Ferien genießen.

Hildes bildhübsche Tochter, Marion, war für einige Jahre unser zuverlässiger Babysitter. Unsere Söhne liebten sie und Marion verhalf uns dazu, unsere Stunden außer Haus genießen zu können. Wenn wir bei Morgendämmerung unser Vereinsheim auf der Rosenhöhe verließen, wussten wir, dass unsere Kinder einen angenehmen Abend verbracht hatten und Marion für sie sorgen würde, wenn sie morgens hungrig aus den Betten kamen. Jahre später engagierten wir Marion als Nachhilfelehrerin für unsere Söhne.

In der Post war ein Brief von Walter Ernsting, geschrieben am 23.7.: Wir kamen vor zwei Tagen aus dem Urlaub zurück, Du scheinst noch mitten drin zu sein, schrieb er. Walter berichtete von seinem Aufenthalt in Triest. Er hatte an einer Science Fiction Convention teilgenommen. Dort traf er auch Antonio B., einen Verleger aus Mailand, der einige von Willis Kurzgeschichten in Italien veröffentlicht hatte und noch an weiteren interessiert war. 

Außerdem ließ Walter Willi noch wissen, dass im März 1977 wieder ein Perry Rhodan-Day in Amsterdam stattfinden wird.
Wir beide sind eingeladen, Reisekosten und Hotel wird bezahlt. Wir sollen eine wenn möglich humoristische Diskussionsshow vor den Lesern abziehen, wie in Washington. Du kennst meinen Bericht über Amsterdam. Es lohnt sich. Kommst Du mit?  Willi sagte zu.

Die Perry Rhodan-Serie erschien inzwischen außer in den deutschsprachigen Ländern in Frankreich, Belgien, U.S.A., Holland, Japan, England, Finnland, Brasilien und nun auch in Italien.
Am 8.8.76 schrieb Walter an Willi:
Am 28.8. wird in Wien im offiziellen Programm des SFCD-Jahres-Con von den Berlinern der PRC-Deutschland gegründet, ein gutes Zeichen für künftige Zusammenarbeit. Damit habe ich eins der Ziele erreicht, an dem der Verlag fünfzehn Jahre herumbastelte. Walter ließ sich noch über die Sturheit bestimmter Menschen aus und beschwerte sich, dass er im Report nicht einmal den Con des SFCD erwähnen durfte, obwohl dort der PRCD gegründet werden sollte.
In einer Fußnote machte Walter noch den Vermerk: „Komm doch hin!!! Hilf mir etwas!“ Und außerdem: „Du Faulsack könntest mir auch mal `ne Zeile schreiben!“  

Zum Thema „Gründung eines „Perry Rhodan Clubs Deutschland“  schrieb Kurt Bernhardt am 21.September 1976 an Walter Ernsting: 
Wenn wir aus dem heutigen Stadium der Perry Rhodan-Clubs heraustreten wollen, dann geschieht eine Zentralisation nur mit eigenen Führungskräften bzw. mit Kräften, die mit der Geschäftsführung in vertraglicher Vereinbarung stehen. Nur diese Akteure, die das bewerkstelligen sollen, können in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung im Perry Rhodan Club Deutschland tätig sein.
Unter Punkt 4 schrieb er noch: Sie sind grundsätzlich im Irrtum, wenn Sie meinen, dass ich fremde SF-Clubs, SF-Vereinigungen, kommerzielle Unternehmungen an der Gründung des Perry Rhodan Clubs Deutschland teilnehmen bzw. im wahrsten Sinne des Wortes „dranhängen“ lasse. Wenn ja, dann nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Geschäftsleitung.
Ich hoffe, dass jetzt sämtliche Unklarheiten beseitigt sind und dass Sie die Marschrichtung kennen. Ende dieser Woche werde ich Sie anrufen und werde einen Termin mit Ihnen festlegen, wann wir beide nach Rastatt fahren, um unter Vorsitz der Geschäftsleitung über die Punkte für eine echte Gründung eines Science Fiction Clubs Deutschland zu verhandeln.
Kopien dieses Briefes gingen an Herrn Voltz und Herrn Blach.

Kurt Bernhardt schrieb noch einige Briefe an Willi. Einen davon am 8. September, in dem er  seinen Besuch in Frankfurt ankündigte. Im Oktober fand die Buchmesse statt, und diese Gelegenheit wurde immer für Gespräche genutzt.

link Brief vom 8. September, 1976, Bernhardt an Willi

Kurt Bernhardt kam auch mehrmals nach Heusenstamm und gelegentlich übernachtete er in einem Hotel in der Nachbarschaft. Es war in zwei Minuten zu Fuß erreichbar. In diesem Hotel waren oft bekannte Schauspieler für die Zeit ihres Engagements in Frankfurt und Umgebung untergebracht. Im Untergeschoß gab es ein gutes italienisches Restaurant, in dem wir auch mit Walter und Bibs viele Stunden verbracht hatten.

Willi mietete für Kurt Bernhardt ein Zimmer. Zur Besprechung kam er zu uns nach Hause. Wenn er seinen Besuch ankündigte, fragte ihn Willi nach seinen Wünschen fürs Mittagessen. „Alles, was es in München nicht gibt,“ antwortete der „alte“ Frankfurter jedesmal. Im Frühjahr war es die hausgemachte „Frankforter Grie Soß“, die er sich wünschte. Auch die Frankfurter Rindswurst, natürlich als Beilage zu einer guten Linsensuppe, kam bei unserem Besucher gut an.

Cover–, Band 800.

Diese Besuche dienten nicht nur dazu, über die Weiterentwicklung der Perry-Rhodan Serie zu sprechen, sondern auch über die Arbeit der vergangenen Monate und evtl. anstehende Probleme, die es zu bewältigen galt. Ein immer wiederkehrendes Thema waren die Datenexposés. An K. H. Scheers Terminschwierigkeiten hatte sich trotz aller Bemühungen seitens des Verlags und der Unterstützung durch Willi nichts gebessert. Die Autoren beschwerten sich, weil sie mit dem Schreiben ihrer Romane warten sollten, bis die Datenexposés eingetroffen waren. Wenn sie vorlagen, riefen sie oft Verwirrung hervor, da die Aussagen der Daten nicht immer mit den Exposés in Einklang zu bringen waren. Bei den Autoren kam die Vermutung auf, dass eine Absicht dahinter war. Ich erinnere mich an einen Anruf von Hanns Kneifel, der Willi fragte, was er denn mit diesen Daten machen solle. Willis Antwort war kurz: „Vergiß sie!“
Der Cheflektor wollte an K.H. Scheer festhalten. Seine Befürchtungen waren, dass der Autor zu einem anderen Verlag gehen würde und mit Hilfe von sog. Ghostwriters eine neue Serie starten würde, um Perry Rhodan zu schaden.

Cover–Atlan, Band 300.

Es war eine etwas unruhige Zeit und das Verhältnis zwischen Willi und Karl Herbert war zeitweise durch diese Problematik getrübt. Ihren gelegentlichen Unmut brachten die Autoren in Briefen oder auch Anrufen zum Ausdruck. Einen davon schickte Klaus Mahn (Kurt Mahr) im April 1976 an Kurt Bernhardt. Hier ging es nicht nur um die Datenexposés.

link Brief vom 11. April, 1976, Mahr an Bernhardt

Ein weiteres Schreiben folgte am 19.Oktober.

link Brief vom 19. Oktober, 1976, Bernhardt an Willi

Kurt Bernhardt reagierte auf die Beschwerden und schrieb am 20.Oktober per Einschreiben an KHS.
Am 21.Oktober informierte er Willi. Wie aus Kurt Bernhardts Brief zu ersehen ist,  gab er Willi zumindest eine Teilschuld an dem Problem.

link Brief vom 21. Oktober, 1976, Bernhardt an Willi

Ein großes Thema in diesen Tagen waren auch die Vorbereitungen für Band Nr. 800. Dieser Jubiläumsband erschien im Januar 1977 unter dem Titel: „Die Kaiserin von Therm“. Der Autor war William Voltz. Im Con-Buch von 1991 wurde der Roman als ein „weiteres Meisterwerk von William Voltz“ bezeichnet.

link Brief vom 6. Oktober, 1976, Bernhardt an Willi

Jungfussballer – Ralph und Torwart.

Neben allen Aktivitäten für die PERRY RHODAN-Serie durfte die ATLAN-Serie nicht zu kurz kommen. Der Jubiläumsband 300 rückte näher und es waren Änderungen vorgesehen.
Am 20. September1976 stellte Willi ein siebenseitiges link Rahmenexposé für die ATLAN-Exclusiv-Serie ab Band Nr.300 fertig und verschickte es an den Verlag und die Autoren. Der neue Titel war: ATLAN – König von Atlantis. Der neue Zyklus sollte weiterhin auf Science-Fiction-Basis aufgebaut sein, aber mehr fantastische Effekte enthalten und gelegentlich auch okkulte Gegebenheiten ansprechen. Dem Atlan Slogan „Wir bringen das absolute Abenteuer“ sollten neue Impulse verliehen werden.

Das Jahr 1976 brachte der PERRY RHODAN-Serie zwei neue Autoren. Nach Peter Terrids (Wolfpeter Ritter) erstem PERRY RHODAN-Roman, der im Juli veröffentlicht worden war,  erschien im November mit Band Nr.795 ein Roman der ersten Autorin innerhalb der RHODAN-Serie, Marianne Sydow.

Bei aller Arbeit vergaß Willi die Freizeit nicht. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass das Hobby ihn zeitlich ebenso in Anspruch nahm wie sein Beruf. Zusätzlich zu seinen eigenen Fußballaktivitäten kam sein Engagement für die Jugend hinzu. Nicht nur, dass er die Kinder trainierte, ließ er sich auch noch zum Jugendleiter seines Vereins „Rosenhöhe Offenbach“ wählen. Zweimal wöchentlich wurde trainiert und samstags gespielt. Gelegentlich gab es Turniere, und wenn sie „zu Hause“ stattfanden, waren viele Vorbereitungen und Planungen notwendig. Man hoffte auf gutes Wetter, denn das bringt die Zuschauer. Neben den sportlichen Aktivitäten musste dafür gesorgt werden, dass ausreichend zum Essen vorhanden war und genug zum Trinken. Es gab gegrillte Bratwurst, belegte Brötchen, und für die Kaffeezeit hatten die Mütter Kuchen gebacken.  Die Frage: „Ist das nicht zuviel?“, war am Sonntag Abend beantwortet. Alles ging weg wie „warme Semmeln“.

Trainer Willi.

Dies erinnert mich an eine Begebenheit, die ich bis heute nicht vergessen konnte. In unserer alten familiären Stammkneipe „Glühwürmchen“, lernten wir 1962 einen eingefleischten Junggesellen kennen. Wir trafen uns nur dort und verbrachten nette Stunden miteinander. Der Kontakt brach ab nachdem das kleine Lokal geschlossen wurde und für uns das Familienleben begonnen hatte. Einige Jahre später trafen wir unseren alten Freund auf der Rosenhöhe wieder. Er kam in Begleitung seiner Mutter, einer junggebliebenen Dame im fortgeschrittenen Alter. Die beiden kamen bei schönem Wetter oft zu Spielen und es entwickelte sich wieder ein lockerer Kontakt. An einem sommerlichen Turnier-Sonntag arbeitete Willi während einer Trainerpause am Grill und verkaufte Bratwurst. Unser Freund kam und bestellte zweimal Bratwurst. Willi nahm zwei Brötchen, packte die Bratwurst rein, fragte nach Senf oder Ketchup und sagte: “Macht drei Mark!“  „Drei Mark?“, war die Reaktion, „die Bratwurst kostet überall nur eine Mark oder höchstens einszwanzig!“  Willis spontane Reaktion nach einem arbeitsreichen Wochenende war: „Dann kaufen Sie sich Ihre Bratwurst doch dort!“
Wir sahen unseren Freund leider nie mehr. Er war kein Mensch, der auf den Pfennig oder die Mark achten musste. Er verstand nicht, dass das „Etwas Mehr“ für die Jugendabteilung des Vereins wichtig war. Um ein Turnier veranstalten zu können, braucht der Verein nicht nur freiwillige Helfer; es entstehen Kosten, die beglichen werden müssen.

Ralph während eines Turniers in Hamburg.

Am 5.November hatte der Cheflektor Bernhardt nochmals Anlaß, einen Brief an alle Rhodan-Autoren zu senden. Er schrieb:
Lieber Perry Rhodan-Autor,
in den letzten Perry Rhodan-Manuskripten von mehreren Autoren wurden wieder wesentliche Sachfehler entdeckt, die dazu beigetragen hätten, nicht nur den Handlungsablauf zu verwirren, sondern auch eine Flut von Leserkontakten hervorgerufen hätten, wenn nicht eine Korrektur durch Herrn Schelwokat und Herrn Voltz erfolgt wäre.

Kurt Bernhardt machte darauf aufmerksam, dass Perry Rhodan keine übliche Hefteserie ist und dass, je länger sie erscheint, damit eine sehr komplizierte schriftstellerische Arbeit verbunden ist:
Die Fehlerquellen entstehen unseres Erachtens dadurch, dass verschiedene Autoren die von uns zugeschickten Manuskriptkopien nicht lesen. Für jeden Perry Rhodan-Autor ist es existenzmäßig unbedingt wichtig, dass jedes Manuskript gelesen und studiert wird, andernfalls entstehen immer wieder neue Fehler.

Herr Bernhardt verlangte von den Autoren, dass sie zur Sicherheit über jedes Perry Rhodan-Manuskript ein Lektorat verfassen sollten, das wenigstens den Umfang einer maschinengeschriebenen Seite hat. Als Honorar bot er DM 30.- an. Die Rechnung sollte in zweifacher Ausfertigung dem Lektorat beigelegt werden.
Ob und wie lange diese Anordnung Bestand hatte, ist heute nicht mehr bekannt.
Willi engagierte sich inzwischen auch für den PERRY RHODAN-Report. Er versuchte neue Ideen hineinzubringen und musste diese mit dem Cheflektor zuvor absprechen.

link Brief vom 24. November, 1976, Bernhardt an Willi
link Leserbrief vom 13. Dezember, 1976

Kurz vor Weihnachten kam noch ein Brief von Walter. Er schickte die Kopie eines Schreibens von Forrest J. (Forry) Ackerman, dem Herausgeber der PERRY RHODAN-Serie in  den U.S.A. Der Brief begann mit den Worten: Dear Walter, here is the lowdown on the situation on PERRY RHODAN in America. It ist not good.
Offensichtlich gingen die Verkaufszahlen in Amerika drastisch nach unten und Forry schilderte die verzweifelten Versuche, die Amerikanische Ausgabe der PERRY RHODAN-Serie am Leben zu erhalten. In a desperation move to keep PR going, in January they are boosting the price from $1.25 to $1.50 for two month, then in March it goes to $1.75 with 2 novels in 1 paperback per month.
Wie diese Versuche endeten, weiß man. Etwa zehn Jahre später kam die Idee auf, die Silberbände nach Amerika zu verkaufen. Die Vermutung und Hoffnung war, dass PERRY RHODAN in Buchform besser ankommen würde. Klaus Mahn wurde damit beauftragt, einige Seiten von Buch Nr. 1 zu übersetzen. Dabei blieb es.

link Brief vom 22. Dezember, 1976, Darlton an Willi

Bevor das Jahr zu Ende ging, schickte, pünktlich zum Weihnachtsfest, ein Verlag aus Utrecht Willi einen Vertrag für seinen ersten Roman „Sternenkämpfer“, den er im Alter von sechzehn Jahren geschrieben hatte und der nun in Holland erscheinen sollte.

In das neue Jahr hinein feierten wir in Neuberg bei Bekannten, die wir wiederum durch Freunde kennengelernt hatten. Die Party ging bis in den frühen Morgen, und da Willi die Hinfahrt übernommen hatte, durfte ich die Heimfahrt bewältigen. Unsere Kinder verbrachten die Nacht bei meiner Mutter, die sich sehr über die Abwechlung freute. Wir konnten die Ruhe im Haus nutzen und uns noch ein wenig Schlaf gönnen, den wir auch nötig hatten.

Das neue Jahr begann wie das alte geendet hatte – mit vielen Briefen von der PERRY RHODAN-Redaktion in München. Am 13. Januar 1977 schickte der Cheflektor wieder eines seiner häufigen Rundschreiben an die Autoren. Er wies darauf hin, dass einer der wichtigsten Faktoren bei der erfolgreichen Herausgabe der PERRY RHODAN-Serie die Teamarbeit ist. Voraussetzung hierfür sei der enge Kontakt der Autoren untereinander und besonders die Verbindung zu Herrn Voltz. Ursache für diesen Hinweis war die Tatsache, dass Autoren in Urlaub fuhren, ohne Willi oder G.M. Schelwokat davon zu unterrichten. Das musste geändert werden und außerdem verlangte Herr Bernhardt, dass die Urlaubsadresse hinterlassen wurde, unter der man den Autor erreichen konnte. Nur so ist eine reibungslose Zusammenarbeit möglich.
Am Tag darauf kam die Nachricht, dass Willi wieder einer der beiden Autoren war, deren Romane für gut befunden und einer Prämie würdig waren. Vor einiger Zeit hatte es sich der Verlag einfallen lassen, G.M.Schelwokat damit zu beauftragen, die seiner Meinung nach besten Romane für eine Prämierung vorzuschlagen.

link Brief vom 14. Januar, 1977, Bernhardt an Autoren

Am 25. Januar teilte K.Bernhardt allen Atlan-Autoren mit, dass aus bestimmten Gründen bereits am Feitag, den 4.2.1977 in Heusenstamm eine Redaktionsbesprechung zum Thema „ATLAN, KÖNIG VON ATLANTIS“,  stattfinden wird. Treffpunkt war das Schloßhotel in Heusenstamm, in dem die Autoren auch zur Übernachtung untergebracht waren.

Einige Autoren trafen sich nach der Besprechung noch bei uns zu Hause. Hans Kneifel, der seit der Exposé-Rettungsaktion mit Willi einen besonders guten Kontakt hatte, erzählte und schwärmte von seinem zweiten Zuhause Sardinien. „Warum kommst du mit deiner Familie nicht mal nach Sardinien zum Urlaubmachen?“ fragte Hans. „Es wird euch bestimmt gefallen. Ich kann mich um alles kümmern!“ Die Folge war, dass für den kommenden Sommer der Urlaubsort schon so gut wie festgelegt war. „Der Bernhardt erklärt mich für verrückt!“ sagte Willi am nächsten Morgen, als wir beim Frühstück das Thema „Urlaub 1977“ noch einmal diskutierten. „Wenn`s nichts ist, können wir im nächsten Jahr wieder an die Nordsee fahren!“ antwortete ich.

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