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Über William Voltz
Biografie - Teil 23

Am 5.Januar 1971 schickte K. Bernhardt den unterzeichneten Verlagsvertrag für den Ende 1970 von William Voltz geschriebenen Roman zur Perry Rhodan-Serie
Nr. 496 „Die Flotte der Clans“. Es folgten die Romane:
Nr. 501 „In der Betonwüste“ (Willis Titel: Planet der Verdammten)
Nr. 505 „Im Schwarm Gefangen“ (Willis Titel: Verschollen im All)
Nr. 510 „Die Ausgestossenen“ (Willis Titel: Die Plattform aus dem Schwarm)
Nr. 515 „Die Wächter der Einsamkeit“ (Willis Titel: Testfall Rorvic)
Nr. 519 „Das Heimliche Imperium“ (Willis Titel: Die Abgesandten des heimlichen Imperiums)
Nr. 525 „Das Grosse Sterben“ (Willis Titel: Der Herbst des Homo Superior)
Nr. 533 „Der Durchbruch“ (Willis Titel: Durchbruch in den Schwarm)
Nr. 534 „Der Schwarze Dämon“ (Willis Titel: Die Welt der Entarteten)
Nr. 540 „Die Attacke der Cynos“
Nr. 545 „Der Maskenträger“ (Willis Titel: Der Mann ohne Gesicht)
Nr. 551 „Menschheit im Test“ (Willis Titel: Der letzte Flug der Aycrom)

Anfang des Jahres 1971 wurde das Honorar für ein Perry Rhodan Manuskript um 100.-- DM erhöht.
Für die Atlan-Serie schrieb Willi in diesem Jahr noch die Romane:
Nr. 35 „Der Tod von Humarra“
Nr. 44 „Die Schule der Attentäter“ und
Nr.49 „Jäger der Unsterblichkeit“.
Am 22.12.1971 unterschrieb Kurt Bernhardt noch einen Vertrag für das Manuskript eines Taschenbuchs, mit dem Willi seine schriftstellerische Arbeit für 1971 beendet hatte. Sein Titel für das 1972 erschienene Taschenbuch war „Starrions Erfindung“.

Willi in Thailand.

Willis Freundeskreis hatte sich erweitert. Durch Siegfried lernte er Peter T. und Dieter kennen. Die beiden spielten Skat und pokerten gerne. Regelmäßig traf man sich mit einem Bekannten in Peters Junggesellenwohnung in Frankfurt. Sie suchten noch einen Mitspieler und fanden ihn in Willi. Nach seinem ersten Pokerabend meinte er: „Die machen sich einen Spaß daraus, mir das Fell über die Ohren zu ziehen. Das sind richtige Profis!“
Willi bereitete das Mitspielen trotzdem Freude. Mit der Zeit und etwas mehr Erfahrung pokerte er auch besser.
Dieter, der mit Frau und Kindern in Offenbach wohnte, lernte während eines Bangkok-Urlaubs eine Thailänderin kennen und schätzen. Seitdem verbrachte er viel Zeit in dem fernen Land. Im Januar 1972 war die nächste Reise geplant und Dieter hatte seine Freunde Peter und Willi gefragt, ob sie mit ihm fliegen möchten. Beide wollten, und nachdem Willi meine Zustimmung hatte, buchte er seine erste große Reise: Für zwei Wochen mit Condor nach Thailand. Dieter und Peter T. flogen anschließend noch für eine Woche nach Hongkong weiter. Willi wollte seine Familie nicht zu lange alleine lassen.

Willi in Thailand.

Vor dem Abflug musste Willi noch ein Perry Rhodan Manuskript fertiggestellt haben, denn am 20. Januar unterschrieb Kurt Bernhardt den Vertrag für Band Nr.556.
Auf dem Hinflug gab es ein technisches Problem mit der Boeing 747 und eine Zwischenlandung in Neu Delhi wurde notwendig. Nachdem festgestellt worden war, dass man vor Ort das Problem nicht beheben konnte, mussten die Passagiere in einem Hotel untergebracht werden. Dort warteten sie auf eine Ersatzmaschine. Die Gelegenheit wurde natürlich genutzt, um die Gegend zu erkunden. Die Stadtbesichtigungen waren interessant und zeigten Schönes aber auch Armut und Elend. Willi berichtete mir nach der Rückkehr seine Erlebnisse und erzählte von Menschen, die im Rinnstein liegen und nur mit Zeitungen oder Kartons zugedeckt sind.
Das Hotel war von sehr guter Qualität und das Personal offensichtlich am Wohl der Gäste interessiert. „Stell´ Dir vor“, sagte Willi, „an der Rezeption fragte uns ein junger Mann, ob er uns Mädchen besorgen solle. Als wir verneinten war er sehr erstaunt und wollte uns Männer bringen. Nachdem wir lachend auch das abgelehnt hatten, schüttelte der junge Mann an der Rezeption nur den Kopf. Das kommt wohl selten vor, dass Gäste diesen Service ablehnen!“

Willi in Thailand.

Nach zwei Tagen konnte die Reise fortgesetzt werden und der eigentliche Urlaub in Bangkok beginnen. Willi schickte sieben Postkarten – fünf erreichten das Ziel Offenbach. Er berichtete in Kurzform von seinen Erlebnissen, von denen das Essen ein besonderes gewesen sein muss.
Haben gestern Abend unter Beratung von Dieters Thai-Mädchen einheimisch gegessen. Bin froh, dass ich noch lebe. Oder: Heute 5 Stunden auf dem Mekong in den Klonks. Tolles Boot. Eine Welt für sich. Danach endlich ein Steak!
Die drei Freunde unternahmen viel in der kurzen Zeit. Auch ein Trip an den Badestrand von Pattaya am Golf von Siam wurde unternommen. Willi war von Hotel und Strand begeistert. Am 27.Januar schrieb er: Dieter und Peter sind gute Kumpels, haben sehr guten Urlaub. In Pattaya nettes Ehepaar kennengelernt, Geburtstag zusammen (Willis). Grüße und Küsse für alle WiVos.
Er schrieb auch von Heimweh und dass er sich darauf freut, bald wieder zu Hause zu sein.

Postkarte aus Thailand. Bild klicken zum Lesen.

Nach Willis Rückkehr und ein paar Tagen Erholung ging es bald wieder an die Schreibmaschine. Bei dieser handelte es sich immer noch um die von KHS gekaufte alte Optima. Willi wollte von den modernen, elektrischen Schreibmaschinen nichts wissen. Er meinte, dass er mit seinem Zwei-Finger-hau drauf-System eine moderne Maschine nur ruinieren würde.
So folgten dem Band
Nr. 556 „Der Sonnengigant“ (Willis Titel: Nennt mich Schmitt) die Romane
Nr. 561 „Verstoßen ins Nichts“ (Willis Titel: Das System der Sklaven)
Nr. 566 „Planet im Hyperraum“ (Willis Titel: Das Geheimnis der Cynos)
Nr. 567 „Der Mann aus dem Eis“
Nr. 576 „Ein Mutant verschwindet“
Nr. 577 „Ein Mutant wird gejagt“
Nr. 583 „Der Ara und die Verzweifelten“ (Willis Titel: Die kranken Synthos)
Nr. 585 „Das Doppelspiel der Arkoniden“ (Willis Titel: Der Kollektivmutant)
Nr. 598 „Die Para-Bank“ (Willis Titel: Kerlak, der Haluter)
Nr. 601 „Die falschen Mutanten“ (Willis Titel: Tschubai mal 2)
Nr. 607 „Arena Eiswelt“ (Willis Titel: Der Vierkampf)

 

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